Kölnarena

Modan und Schiene lassen Kölnarena erstrahlen

Nach nur 26 Monaten Bauzeit fand am 11. September 1998 die erste Veranstaltung in Deutschlands modernster und größter Multifunktionshalle statt – in der Kölnarena. Das Eishockeyspiel der Kölner Haie gegen die Frankfurter Lions erlebten fast 17.000 Eishockeyfans live. Die Kölnarena zeichnet sich durch eine gigantische Nutzfläche von 83.700 m2, modernste Hallen- und Bühnentechnik sowie Lautsprecheranlagen mit einem Leistungspotential von bis zu 70.000 Watt aus. Innerhalb von nur wenigen Stunden läßt sich die 1.800 m2 große Veranstaltungsfläche vom Eishockeyfeld zur Konzertbühne verwandeln. Ein riesiger Videowürfel, in der Mitte des Innenraums und an Stahlträgern im Dach befestigt, ermöglicht den Zuschauern spannende Szenen im Großformat, Zeitlupen und Stars in Nahaufnahme. Im riesigen Innenraum-Oval, 60 Logen und 100 Boxen finden 18.000 Zuschauer Platz.

Weitere Informationen
zu dieser Referenz
   hier klicken für weitere Informationen
Word-Document zum downloaden





































 

Kölnarena

Modan und Schiene lassen Kölnarena erstrahlen

Östlich und westlich der Kölnarena befindet sich die Mantelbebauung, die aus einem vierzehngeschossigen Hauptbau des Deutzer Rathauses und einem zwölf Ebenen umfassenden Parkhaus besteht.

Anspruch erfüllt
Ein Bauwerk wie die Kölnarena stellt hohe Anforderungen an die Energieversorgung und ihre Einzelkomponenten. Dazu zählen unter anderem hohe Lebensdauer, weitreichende Verfügbarkeit, geringe Brandlast, schnelle Planung, einfache Montage, flexible Anpassung an räumliche Gegebenheiten sowie minimaler Aufwand bei Nachrüstarbeiten. Nach- und Umrüstung ohne Unterbrechung der laufenden Veranstaltungen sind Voraussetzung für einen kontinuierlichen Betrieb. Ein hoher Sicherheitsgrad und komplexe Anlagen erfordern ein Energieverteilungssystem, das alle wirtschaftlichen und technischen Anforderungen abdeckt. Um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, entschied man sich in der Kölnarena für einen elektrischen Energieverteilerkreislauf mit doppeltem Stromkreislauf und Notstromversorgung von Moeller.

Schutz vor Ausfall
In der Kölnarena selbst baute Moeller modulare Schaltanlagensysteme Modan 6000, Installationsverteilersysteme IVS und Schienenverteiler LD ein. Die 50 Modan 6000 Felder sind mit Volleinschubtechnik und Schalter-Sicherungsleisten in Stecktechnik für die einzelnen Energieabgänge und Hauptsammelschienen für 2.000 A ausgerüstet. Die Felder wurden aufgeteilt auf zehn Niederspannungs-Hauptverteilungen (NSHV) mit zusätzlichem Sicherheitsstromkreis. Von den Hauptverteilungen geht ein Teil der 4.000 km verlegten Kabel zu den einzelnen IVS-Wand und -Standschränken, die als Unterverteiler fungieren. Die 150 IVS-Felder werden in der Kölnarena zum Teil als Zählerverteilung genutzt.


Das modulare Schaltanlagensystem Modan 6000 ist eine typgeprüfte Schaltgerätekombination nach IEC 439-1. Ein hohes Maß an Sicherheit, Flexibilität und Funktionalität wird durch die individuellen Kombinationen der verschiedenen Bauformen und Einbautechniken geboten. Die Energieverteileranlage ist durch die Volleinschubtechnik maximal verfügbar. Jeder der Einschübe besitzt für den Betrieb einheitliche Tableaus für Bedien- und Anzeigegeräte.

Neben der Kölnarena hat Moeller das Technische Rathaus mit Nieder- und
Mittelspannung ausgestattet. Die Mittelspannung lieferte Felten & Guilleaume, ein Unternehmen der Moeller Firmengruppe. Mit einer luftisolierten modularen Mittelspannungsanlage EA 10, die aus 22 Feldern besteht, werden ca. 6 MVA über zehn Transformatoren (400, 630, 800 und 1.000 kVA) auf die Nutzer verteilt. In der Mantelbebauung Ost hingegen werden 3 MVA mittels einer EA 10, die aus 14 Feldern besteht, über fünf Transformatoren verteilt. Im Technischen Rathaus kamen unter anderem Einspeisefelder, Trafofelder und Meßfelder zum Einsatz.

Im Bereich der Niederspannung verteilen sich insgesamt 80 Felder in der Mantelbebauung West auf acht und in Ost auf vier NS-Hauptverteiler.

Diese werden über je einen separaten Transformator eingespeist. Neben jedem Einspeisepunkt ist für den kontinuierlichen Betrieb ein zusätzlicher Generator aufgestellt. Im Bedarfsfall speist der Generator die Energie über den Schienenverteiler LD in die NS-Verteilungen ein. Dabei würde die Umschaltung auf Netzersatz automatisch erfolgen.

Große Platzersparnis
Im Technischen Rathaus kommen LD-Schienenverteiler der Größe 1.600 A und 3.200 A zum Einsatz. Generell deckt das Schienenverteilersystem LD den Strombereich bis 5.000 A ab.
Ebenso wie bei Modan 6000 und den 380 Installationsverteilern IVS handelt
es sich bei dem System LD um eine typgeprüfte Schaltgerätekombination nach
IEC 439-1/-2.

Das Schienenverteilersystem bietet hohe Sicherheit durch hohe Kurzschlußfestigkeit und minimale Brandlast. Zudem sind die Schienen halogenfrei. Zusätzlich zeichnen sie sich durch ihren geringen Platzbedarf und ihre schnelle Montage aus. Dabei sind Montagefehler durch die sichere und geführte Verbindungstechnik so gut wie ausgeschlossen.

Zuverlässigkeit, Effektivität, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit sind wichtige Parameter bei der Energiebereitstellung und -verteilung. Hierzu leisten die Produkte und Systeme der Moeller Firmengruppe einen wichtigen Beitrag.

Weitere Informationen
zu dieser Referenz
   Word-Document zum downloaden