Sicherheit im Fokus mit Xpole
Bonn, März 2008 - Moeller stellt das Thema Sicherheit bei der Entwicklung seiner Produkte immer an erste Stelle. Es ist ein Sicherheitsanspruch, der weit über die Grenzen hinaus gelebt wird. Die unternehmenseigene Entwicklungsabteilung stellt sich deshalb immer wieder auf IEC-fremde Normen ein. So erfüllen die Leitungsschutzschalter nun auch die Branch-Circuit Protection UL 489. Der Zusatzschutz entspricht der UL 1077.
Was technische Standards und Normen betrifft, haben weltweit zwei Organisationen das Sagen. In Nordamerika gilt, was das „American National Standards Institute“ (ANSI) vorschreibt, während die „International Electrical Commission“ (IEC) für den restlichen Erdball verantwortlich ist. Die Vorschriften sind in beiden Einflussbereichen natürlich unterschiedlich. Daher kommt es auch, dass Leitungsschutzschalter europäischer Bauart bestimmte zusätzliche Standards zu erfüllen haben, sobald sie sich in den Wirkungsbereich des ANSI begeben. Dann müssen sie nämlich den Vorgaben der UL 489 (in Kanada der CSA C22.2 No.5.1) entsprechen. Für den Zusatzschutz für besonders sensible elektronische Komponenten gilt die UL 1077 (CSA C.22.2 No.235). Die neuen Leitungsschutzschalter der Xpole-Familie nehmen es mit allen Eigenheiten dieser nationalen Bestimmungen auf. Dennoch bleiben sie in ihrer technischen Umsetzung auch der europäischen Norm verbunden. Das heißt, sie können sowohl im Geltungsraum der UL-Norm als auch in jenem der IEC-Vorschriften als Leitungswächter eingesetzt werden.
Reihe FAZ - speziell abgestimmt auf den nordamerikanischen Markt
Als international erfolgreicher Konzern beliefert Moeller selbstverständlich auch den amerikanischen Markt und das mit einem immer breiteren Produktsortiment. Schließlich gibt es zahlreiche europäische Maschinen- und Anlagenbauer, die dorthin exportieren. Die Aufgabe der Leitungsschutzschalter bleibt immer und überall die gleiche: Sie müssen bei Überlast oder Kurzschluss aktiv werden, um die jeweilige Stromleitung zu schützen. Die Amerika-tauglichen Leitungsschutzschalter von Moeller gibt es ein- bis dreipolig mit einer Nennstromstärke von 0,5 bis 40 A. Das Schaltvermögen liegt einheitlich bei 10 kA. In punkto Auslösecharakteristik entsprechen die Vertreter der Reihe FAZ den Klassen C und D, was sie für den Einsatz in Maschinen und Motoren sowie im Heizungs-, Klima- und Lüftungsbereich prädestiniert macht.
Seit Neuem sind im Moeller Produktprogramm Xpole neue Gräte verfügbar, die nach der UL 489A geprüft sind. Es handelt sich hierbei um einpolige Leitungsschutzschalter für spezielle DC-Anwendungen in der Telekommunikationsbranche. Die zulässigen Nennströme reichen von 6 bis 40 A, während sich die Auslösecharakteristik auf die Klasse C beschränkt.
Im Unterschied zu ausschließlich für den IEC-Markt maßgeschneiderten LS-Schaltern verfügen UL-konforme Versionen über eine größere Luft- und-Kriech-Strecke. Hierzulande begnügt man sich mit Abständen von vier Millimetern, während in Nordamerika zwölf Millimeter gefordert sind. Für diese amerikanische Sonderbauweise bietet Moeller selbstverständlich die entsprechende Verschienung an. Das Programm runden Arbeitsstromauslöser und Hilfskontakte ab.
In Kürze wird der Hilfskontakt Z-IHK-NA erhältlich sein, welcher die Verwendung des LS-Schalters(FAZ NA) für 480Y/277 VAC rating ermöglicht.
Insgesamt gestaltet sich die Montage der FAZ-Reihe genauso einfach wie man es von sämtlichen Xpole Produkten gewohnt ist. Moeller setzt auch hier auf intelligente Anschlusstechniken, die etwaige Fehler erst gar nicht aufkommen lassen. Bei den UL-konformen Leitungsschutzschaltern erfolgt die Installation der Standardversion mittels Klemme. Zusätzlich bietet Moeller aber auch noch eine so genannte „Ring Tongue“ Variante an. Dieses System funktioniert mit einem Kabelschuh. Die neuen LS-Schalter fügen sich nahtlos in die Xpole Produktreihe ein, die für ihre sicheren und montagefreundlichen Familienmitglieder bekannt ist.
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