Mit Xpole immer auf der sicheren Seite – der Differenzstrommonitor PDIM
Bonn, März 2007 - Innovation und Kompetenz wird bei Moeller seit jeher groß geschrieben. Als Pionier im Schutzschaltgerätebereich fühlt sich Moeller den Konsumenten verpflichtet – besonders beim Fehlerschutz. Eine Verpflichtung, der man mit einer steten Erweiterung und Weiterentwicklung des eigenen Produktportfolios nachkommt. So schlagen die neuen Differenzstrom-Anzeigegeräte der Reihe PDIM bereits Alarm bevor ein Fehlerstrom die Anlage lahm legt.
Die im Markt gut eingeführten Fehlerstromschutzschalter bekommen mit dem Differenzstrom-Anzeigegerät PDIM „vorbeugende“ Unterstützung.
Die im Markt gut eingeführten Fehlerstromschutzschalter bekommen mit dem Differenzstrom-Anzeigegerät PDIM „vorbeugende“ Unterstützung.
Das bedeutet beispielsweise bei einem herkömmlichen, für den Personenschutz gedachten 30 mA FI, dass dieser beginnend bei 15 mA auslösen darf, aber spätestens bei 30 mA auslösen muss.
Tritt nun in der Anlage ein Problem auf, das durch tatsächliche Fehlerströme oder durch betriebsbedingte Ableitströme verursacht wurde merkt man das in der Regel erst dann, wenn es zu spät ist und der Fehlerstromschutzschalter bereits ausgelöst hat. In jedem Fall ärgerlich, vor allem wenn das Auslösen weitere Probleme wie z. B. Produktionsstillstand oder eine langwierige Fehlersuche nach sich zieht. Und das möglicherweise am Wochenende!
Das lediglich vier Teilungseinheiten breite Differenzstromanzeigegerät PDIM schafft hier Abhilfe. Wenn man dieses vor oder nach einem FI-Schalter der Marke Moeller in Serie schaltet, behält man damit immer den aktuellen Anlagenstatus im Blick.
Das PDIM-Gerät wird im Verteiler auf einer 35mm DIN-Schiene montiert. An drei LEDs lässt sich bei Bedarf der aktuelle Differenzstromstatus ablesen.
Wenn die grüne LED leuchtet, bewegt sich die Stromversorgung in der Anlage in einem Differenzstrombereich von 0 bis 30 Prozent des eingestellten Nennfehlerstroms (I?N) und ist somit in Ordnung.
Zur Vorsicht mahnt die gelbe LED, die einen Differenzstrom im Bereich von 30 bis 50 Prozent des IΔN anzeigt. Diese Warnung bedeutet, dass der Level steigt - der Fehlerstromschutzschalter löst hier zwar noch nicht aus, nähert sich aber seiner Auslöseschwelle.
Leuchtet die rote LED, liegt der Differenzstrom über 50 Prozent des IΔN. Die Anlage befindet sich im Alarmstatus und der Fehlerstromschutzschalter dürfte ab dieser Schwelle bereits auslösen.
Damit man sich nicht immer im Verteiler über den jeweiligen Anlagenstatus informieren muss verfügt die Reihe PDIM über zwei potentialfreie Schaltkontakte, welche funktional mit der gelben und der roten LED parallel geschaltet sind.
Diese universellen Kontakte sind für den Betrieb über eine Batterie oder über die Netzspannung ausgelegt. Damit sind den möglichen Anwendungsgebieten keine Grenzen gesetzt.
Vom einfachen Ansteuern externer Leuchten und/oder Summern bis hin zur Xcomfort-Anbindung, inklusive SMS-Meldung aufs Mobiltelefon beim Überschreiten bestimmter Grenzwerte, ist alles möglich.
Einfache schrittweise Installation, Inbetriebnahme und Bedienung durch den Anwender
Das Gerät, das absolut verschienungs- und konturkompatibel zur bestehenden Xpole Reihe ist, wird zuerst einmal auf eine 35 mm DIN-Schiene geschnappt. Dann wählt man mit dem oberen Einstellrad die Verzögerung des FI-Schalters aus: Unverzögert, Typ G oder Typ S. Mit dem unteren Einstellrad gilt es den Auslösestrom auf 30, 100, 300, 500 oder 1000 mA festzulegen.. Optional ist es möglich, Meldeeinrichtungen (Leuchten, Summer, Xcomfort-Eingänge) an einen oder beide Ausgänge anzuschließen. Der elektrische Anschluss erfolgt in Serie zum Fehlerstromschutzschalter.
Wurde die rote LED einmal aktiv, erlischt sie erst wieder nach Drehen des oberen Einstellrades auf die RESET-Position. Anschließend muss die Verzögerung des FI-Schalters erneut eingestellt werden. Eine Testfunktion erlaubt das Funktionsprüfen der an die Alarmausgänge geschalteten Verbraucher/Eingänge. Dazu wird das untere Einstellrad auf die TEST-Position gedreht. Das Gerät simuliert dann selbst abwechselnd einen Fehlerstrom von 30 und 50 Prozent vom I?N. Dabei blinken die gelbe und die rote LED abwechselnd (1Hz). Beide Ausgangsrelais sind dauerhaft angezogen.
Das Differenzstrom-Anzeigegerät PDIM fügt sich nahtlos in die Xpole Familie ein und ist der erste Spross einer neuen Schutzschaltgeräte-Generation von Moeller, die neue Maßstäbe in punkto Sicherheit, Komfort und Anlagenverfügbarkeit setzen wird.
Mit Xpole immer auf der sicheren Seite
Text und Bild finden Sie auch im Internet unter www.moeller.net/presse
Weitere Informationen:
Moeller GmbH, 53105 Bonn
Tel.: +49 (0)228 602-0
Fax: +49 (0)228 602-2275
E-Mail: presse@moeller.net
Internet: www.moeller.net
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:
Unternehmenskommunikation, Tel.: +49 (0)228 602-2915
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