SmartWire – "Plug & Work" für Motorstarter:
Seit Markteintritt vor einem Jahr bereits 30.000 Module im Einsatz.
Anwender haben schnell die Vorzüge von SmartWire, dem Plug & Work" für Motorstarter, für sich entdeckt. Seit Markeinführung, vor einem Jahr, sind bereits 30.000 SmartWire-Module erfolgreich installiert und in unterschiedlichsten Applikationen im Einsatz. Das bestätigt den hohen Nutzen von SmartWire und den unter der Darwin Technology eingeschlagenen Weg von Moeller. Die Darwin Technology kommt einem Brückenschlag zwischen Automatisierungs- und Schaltgerätewelt gleich: Schaltgeräte und Automatisierungsgeräte wachsen zusammen, die herkömmliche Steuerverdrahtung – zwischen E/A-Baugruppen und Schaltgeräten – wird durch eine neue, einfache Verbindungstechnik ersetzt. Der erste Schritt in diese Richtung heißt SmartWire oder "Plug & Work" für Motorstarter. SmartWire erlaubt den Anschluss von konventionellen xStart-Motorstartern an eine SPS ohne aufwändige Steuerstromverdrahtung. Maschinenbauer, Schaltanlagenbauer und Elektriker finden sich mit SmartWire sofort zurecht, denn das SmartWire-System ergänzt das bekannte xStart Sortiment von Moeller und ist als Zubehör für die Standardgeräte konzipiert.
Damit Motorstarter sicher und zuverlässig schalten und schützen können, müssen sie sowohl mit den Motoren, der intelligenten Steuerung als auch untereinander gekoppelt werden. Mit SmartWire von Moeller lassen sich dabei Aufwand und Kosten deutlich reduzieren. Die Verbindung der Motorstarter mit SmartWire erfolgt verblüffend einfach und übersichtlich: SmartWire baut auf den Motorstartern der xStart-Reihe von Moeller auf. Seine beiden Komponenten, das Motorschütz und der Motorschutzschalter, werden mittels eines Verdrahtungssets kabellos zusammen gesteckt. Um den Starter SmartWire-fähig zu machen, steckt der Anwender einfach ein zusätzliches SmartWire-Modul an den Schütz. Dieses Modul bietet eine weitere, sechspolige Steckverbindung, das die Steuerstromverbindungen ersetzt. Im SmartWire-Netz wird gesteckt, nicht verdrahtet.
Bis zu 16 SmartWire-fähig aufgerüstete Motorstarter lassen sich ohne aufwendige Steuerverdrahtung untereinander und mit einem Gateway verbinden. Für Systeme mit mehr als 16 Startern werden einfach mehrere Gateways kombiniert.
Die Starter lassen sich zudem über ein Gateway mit dem Feldbus - so etwa easyNet, CANopen oder Profibus-DP - verbinden und an eine übergeordnete SPS anschließen. Für komplexere Aufgaben ist das System um zusätzliche I/O-Elemente erweiterbar. Mit den scheibenförmigen Modulen können Anwender auch Motorstarter größer als 15 kW anbinden, einen Einspeiseschalter NZM abfragen oder Komponenten von Fremdherstellern ins System integrieren. Letztere erfordern allerdings eine ergänzende Verdrahtung.
SmartWire lässt sich problemlos schrittweise einführen: Alle neuen SmartWire-Steckverbindungen werden einfach mit demselben vorkonfektionierten SmartWire-Kabel an das System angeschlossen. Dank seiner sechspoligen Ausführung überträgt es gleichzeitig mehrere Informationen, so beispielsweise eine 24-Volt-Schützansteuerung, Schaltbefehle an Schütze und/oder Rückmeldungen der Motorstarter.
SmartWire ist ein in sich schlüssiges Kommunikationskonzept, das gleichwohl offen ausgelegt wurde. So lässt sich SmartWire bei Bedarf problemlos an Siemens Steuerungen anbinden und aus Step7 heraus konfigurieren. Auch ein XI/ON – SmartWire Interface ist verfügbar und wird von der Moeller Tochter Micro Innovation angeboten.
SmartWire überzeugt nicht nur hinsichtlich Leistung und Komfort – das System ist deutlich kostengünstiger als alle bislang bekannten Vernetzungslösungen. Je nach Anwendung ist SmartWire bereits ab dem ersten Motorstarter wettbewerbsfähig. Der Preisvorteil schlägt umso mehr zu Buche, je mehr Starter einzubinden sind. Aber allein die Einspareffekte von SmartWire beeindrucken: Die Steck-Technik senkt Kosten gleichermaßen bei der Montage, beim Projektieren und der Dokumentation, zusätzlich reduzieren Standards die Lagerhaltung. Potentielle Fehlermöglichkeiten eliminiert SmartWire drastisch, denn wo nichts verkabelt werden muss, kann kein folgenträchtiger Fehler entstehen. Dieser Vorteil bewirkt einen direkten Kosten-Nutzeneffekt, er steigt mit jeder vermiedenen Einzelverkabelung und besonders bei komplexen Lösungen.
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