Hauptversammlung der Felten & Guilleaume AG am 23. Dezember 2004 in Köln-Mülheim
F&G-Konzern trotz schwieriger konjunktureller Rahmenbedingungen mit stabiler Ergebnisentwicklung
Köln, 23. Dezember 2004
Die Felten & Guilleaume AG, Köln, hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2003/04 (Stichtag 30. April 2004), trotz schwieriger konjunktureller Rahmenbedingungen, weiter steigendem Preisdruck und anhaltendem Margenverfall stabile Ergebnisse realisieren können. Wie das Unternehmen auf der heutigen ordentlichen Hauptversammlung in Köln mitteilte, weist der F&G-Konzern für 2003/04 ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) in Höhe von 20,4 Mio. Euro (Vorjahr: 15,8 Mio. Euro) aus. Das EBITDA erhöhte sich auf 32,3 Mio. Euro (Vorjahr: 27,4 Mio. Euro). Der Konzernumsatz lag mit 292 Mio. Euro 5,3 Prozent niedriger als im Jahr zuvor (Vorjahr: 308 Mio. Euro). Dies lässt sich insbesondere auf die schwache Kursentwicklung des US-Dollars zurückführen.
"F&G hat im zurückliegenden Geschäftsjahr erneut bewiesen, dass mit Einsatzbereitschaft, Tatkraft und technologischer Kompetenz auch schwierige Zeiten zu meistern sind. Die Veränderungen in den Märkten haben wir vor allem als Chance begriffen, die vorhandenen Schwächen zu reduzieren und unsere Stärken weiter auszubauen. Mit dem erreichten Ergebnis belegen wir, dass wir unsere Prozesse beherrschen und unsere Kosten im Griff haben. Gleichzeitig hat F&G von der neuen finanziellen Stabilität der Moeller Firmengruppe profitiert", sagte Robert Gärtner, Vorstand der F&G AG.
Im Zuge der strategischen Weiterentwicklung des Moeller Konzerns, der derzeit insgesamt 99,31 Prozent am F&G-Konzern hält, wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr auch bei F&G die Fokussierung auf die Kerngeschäftsfelder verstärkt. Ein Schwerpunkt bestand dabei in der Restrukturierung des seit Jahren defizitären Anlagengeschäfts. So wurde die operative Geschäftstätigkeit des Bereiches MOELLER Engineering GmbH zum Ende des Geschäftsjahres nahezu vollständig eingestellt und der Geschäftsbereich Mittelspannung wurde mit Wirkung zum 1. Mai 2004 an die spanische Ormazabal-Gruppe veräußert. Damit hat sich der F&G-Konzern von allen Randaktivitäten und internen Verlustbringern getrennt.
Zur weiteren Stärkung der Kerngeschäftsfelder hat der F&G-Konzern im Geschäftsjahr 2003/04 rund 9 Mio. Euro in Sachanlagen, immaterielle Vermögensgegenstände und Finanzanlagen investiert. Darüber hinaus flossen rund 13 Mio. Euro in Forschung und Entwicklung, dies entspricht einem Umsatzanteil von rund 4,6 Prozent.
Für das laufende Geschäftsjahr rechnet der Vorstand mit dem vollständigen Abschluss der Restrukturierung des Anlagengeschäftes. Dadurch würden neue Kräfte freigesetzt, die den Ausbau der Marktpositionen im Kerngeschäft zusätzlich beschleunigen werden.
Über die F&G AG:
Seit August 1998 gehört die F&G AG zur Moeller Firmengruppe. Der in Bonn ansässige und weltweit tätige Elektro- und Elektronikkonzern hält 99,31 Prozent der Anteile der F&G AG und strebt die vollständige Übernahme aller Anteile an. Der F&G Konzern beschäftigte zum 31. Oktober 2004 insgesamt 3.696 Mitarbeiter.
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