Klimatisierung

Eine Klimaanlage (KA) erzeugt innerhalb bestimmter Räume vorgewählte Umgebungsbedingungen und hält diese aufrecht. Dazu werden insbesondere Temperatur, Feuchte und Luftqualität geregelt. Klimaanlagen stellen für Mensch oder Tier ein angenehmes Klima ein. Bei Maschinenräumen werden die notwendigen Umgebungsbedingungen für Anlagen und Maschinen gesichert.

Dezentrale oder zentrale Klimaanlagen

Man unterscheidet grundsätzlich zwischen dezentralen und zentralen Klimaanlagen. Dezentrale Klimaanlagen werden zur Klimatisierung von einzelnen Räumen verwendet, während zentrale Klimaanlagen bei der Beheizung bzw. Kühlung von ganzen Gebäuden zum Einsatz kommen.

Bei zentralen Klimaanlagen werden die lüftungstechnischen Funktionen wie Luftförderung, Filterung, Temperierung, Be- und Entfeuchten in einem Zuluft- und einem Abluftgerät zentralisiert. Zentrale Klimaanlagen erlauben energieeffiziente Luftaufbereitung und sind Standort sowie Fassaden unabhängig. Die zentrale Ausführung bedingt größere Bauformen, die durchgängig den Einsatz von Komponenten mit geringeren Verlusten – wie z.B. bei Ventilatoren, Rekuperatoren – ermöglichen.
Gebläseantriebe, Kompressorantriebe oder Pumpenantriebe benötigen Schutz- und Schaltgeräte (DIL und PKZ, NZM) sowie Bediengeräte (RMQ). Sind diese drehzahlgeregelt, werden auch Frequenzumrichter (H-Max) eingesetzt.

Bei ungeregelten Antrieben erreicht man einen verbesserten Start gegenüber Direkt- oder Y/D-Einschaltung mit den Softstartern DS/DM.

Die Steuerung einer Klimaanlage kann mit easyControl/XC oder kombiniert mit dezentraler Bedienung über die Operator Panels easy HMI bis hin zu XV erfolgen.

Regelung der Kühlleistung